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Glasfaserausbau in Barmen gestartet

Die Telekom hat im vergangenen Sommer mit dem Ausbau des Glasfasernetzes in Wuppertal begonnen. Zunächst wurden rund 12.000 Haushalte im Bereich Elberfeld anschlussfähig gemacht. Nun folgen in Barmen in den Bereichen Werth und Sedansberg weitere 10.000 Haushalte.

Der Glasfaserausbau in Barmen ist gestartet. „Mit Blick auf die zunehmenden Anforderungen an die Internetangebote, die gerade in Pandemie-Zeiten unter anderem durch die verstärkte Arbeit im Home-Office und durch Homeschooling noch einmal angestiegen sind, ist es der Stadt Wuppertal ein besonderes Anliegen, dass Bürgerinnen und Bürger mit modernen und zukunftsfähigen Internetanbindungen ausgestattet werden“, so Oberbürgermeister Uwe Schneidewind.

Die Telekom verlegt bei ihrem Vorhaben in Wuppertal derzeit rund 270 Kilometer Glasfaserkabel. Dabei entsteht ein sogenanntes FTTH-Netz, bei dem auf Wunsch die Anschlüsse bis ins Gebäude hinein verlegt werden. „Unser vorrangiges Ziel ist es bis zum Jahr 2030 eine großflächige Abdeckung mit Glasfaseranschlüssen in der ganzen Stadt einzurichten“, erklärte Wuppertals Gigabitkoordinator, Claas Claaßen. Die Geschwindigkeiten der Datenübertragung erhöhen sich durch das neue Netz auf bis zu 1.000 MBit/s bei Downloads, bzw. auf maximal 200 MBit/s bei Uploads. 

 

Kund*innen, die den kostenlosen Hausanschluss nutzen möchten, können sich dafür direkt an die Telekom wenden. Wenn Kund*innen zur Miete wohnen, kontaktiert die Telekom die Vermieter, um sich eine Genehmigung einzuholen. „Unser Glasfaserausbau in Wuppertal ist ein Angebot an alle Eigentümerinnen und Eigentümer im Ausbaugebiet: heute bereits kostenlos auf die neueste Breitbandtechnologie umsteigen und den Wert der eigenen Immobilie steigern. Außerdem haben sie die Möglichkeit digitale Anwendungen wie gleichzeitiges Video-Streaming und Arbeiten von zu Hause zu nutzen“, sagt Jürgen Koch, Regional-Manager der Deutschen Telekom.

30 000 weitere Haushalte sollen bis 2025 Glasfaser bekommen

Der Ausbau des Glasfasernetzes wird von der Telekom selbst finanziert und gehört nicht zum Programm des geförderten Glasfaserausbaus aus Landes- und Bundesmitteln. Im Juni letzten Jahres hatte die Stadt einen „Letter of Intent“ - eine Absichtserklärung - aufgesetzt, in dem sie der Telekom ihre Unterstützung beim Ausbau zusagte. „Es findet immer eine enge Abstimmung mit der Stadt und den WSW statt, ob die Telekom bei ohnehin schon bestehenden Baustellen direkt auch Teile der Trassen für die Glasfaser verlegen können“, berichtet Claas Claaßen.

 

Neben dem schnellen Internet in den Zentren baut die Stadt das Glasfasernetz auch in den Wuppertaler Randbezirken aus. Aktuell gelten in diesem Bereich noch 2800 Haushalte und 120 Firmen als unterversorgt. Diese sogenannten „weißen Flecken“ sollen dann bis 2023 für 29,8 Millionen Euro mit neuen Internetanschlüssen ausgestattet werden. Ein Schritt, der für Oberbürgermeister Uwe Schneidewind in Zeiten der Digitalisierung unerlässlich sei: „Nur so lässt sich die Vision einer multifunktionalen Innenstadt am Ende auch umsetzen.“ 

 

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